Auf den Kanaren alle sieben Flughäfen geöffnet. Erste Maschine von Gran Canaria nach Luxembourg soeben gestartet. 28 der 58 spanischen Flugraumsektoren wieder offen. Etwa 50 Prozent der Fluglotsen wieder auf der Arbeit.
Der spanische Arbeitgeberverband des Hotel- und Tourismusmanagements befürchtet Verluste von 1,5 Millionen Euro, sollte sich ein neues Chaos wie beim Fluglotsenstreik Ende 2009 an den kanarischen Flughäfen ergeben.
Die Kanarischen Inseln verzeichneten in den Monaten Januar bis Juni 2010 einen Anstieg von 2,4 Prozent im Tourismussektor – trotz der zahlreichen Flugannullierungen durch die Vulkanasche im April und Mai diesen Jahres. Allein im Juni wurde eine Steigerung von 16 Prozent mehr ausländischen Besuchern gegenüber 2009 erreicht.
Der Vulkan Eyjafjallajökull spuckt vorerst nicht mehr. Es entweicht nur noch Dampf. Erst mal keine weiteren Luftraumsperrungen zu erwarten.
Der Rücktritt des Lufthansa-Sicherheitspiloten Jürgen Steinberg ist umstritten. Als die Aschewolke den Flugverkehr über Deutschland lahmlegte, erlaubte Jürgen Steinberg Sichtflüge, bereute dies später jedoch. Viele Kollegen stehen hinter dem scheidenden Piloten.
60.000 Menschen saßen gestern am Flughafen Schiphol in Amsterdam fest. Der deutsche Luftraum soll wohl bis einschließlich Pfingsten nicht betroffen sein.
Die Luftraumschließungen durch die Vulkanaschewolke rief auf den Kanarischen Inseln einen Rückgang von 101.350 Touristen hervor. Gran Canaria ist am stärksten vom Ausbleiben der Urlauber betroffen.
Die Aschewolke des isländischen Vulkans zieht erneut über Europa. Vor allem Holland und Großbritannien sind betroffen. Deutschland bleibt bisher verschont. Erneut Kritik von Airlines an den Flugverboten.
Ryanair annulliert in Las Palmas alle Flüge von und ins Vereinigte Königreich. Auf Teneriffa wurden Flüge nach Dublin und Schottland gestrichen.
Große Teile des britischen Luftraums, Irlands und der Niederlande noch mindestens bis heute Mittag betroffen. Deutscher Luftraum noch nicht betroffen. Strafe für Ryanair in Italien.