Mehr als 10,5 Millionen Fluggäste im Jahr 2011 auf dem Flughafen Gando. Fünftgrößter spanischer Flughafen. Anstieg um mehr als elf Prozent. Auch Teneriffa-Süd, Fuerteventura und Lanzarote legen im vergangenen Jahr zu. Mehr als 204 Millionen Fluggäste auf allen spanischen Flughafen bedeuten den zweitbesten Wert überhaupt.
Ein Zuwachs von über zwei Millionen Passagieren gegenüber den ersten sieben Monaten 2010. Allein im Juli 2011 wurden über drei Millionen Fluggäste auf den acht Flughäfen gezählt, das sind 11 Prozent mehr als im Juli des Vorjahres.
AENA kündigt eine Reduzierung der Start- und Landegebühren um durchschnittlich 47,6 Prozent an. Ausgenommen sind jedoch die sieben größten spanischen Airports Madrid-Barajas, Barcelona-El Prat, Palma de Mallorca, Alicante, Málaga-Costa del Sol, Gran Canaria und Teneriffa Süd. Dort werden die Preise leicht steigen. Ob es Auswirkungen bei den kanarischen Fluggesellschaften Binter Canarias und Islas Airways geben [...]
Das hervorragende erste Quartal 2011 sowie die Zahlen zu Ostern und die Reservierungen lassen auf ein Passagieraufkommen von über 35 Millionen schließen, was die höchste Zahl seit Beginn des Jahrtausends wäre.
Insgesamt erwirtschaften die acht Airports 21,5 Mio. Euro an Vorsteuergewinnen. Gran Canaria und Teneriffa Süd stehen bei der Gewinnentwicklung auf Platz drei und vier unter allen spanischen Flughäfen.
Nach einem 17-stündigen Verhandlungsmarathon einigen sich die beiden Tarifparteien. Jetzt müssen nur noch die Arbeitnehmer dem Ergebnis zustimmen, dann wird der neue Tarifvertrag bis 2018 unterzeichnet und die ab dem 20.April geplanten 22-Streiktage auf den spanischen Flughäfen werden abgesagt.
Präsident von Gran Canaria garantiert, dass es diese Zusage aus dem Entwicklungsministerium hinsichtlich des geplanten Streiks bei der AENA ab Ostern gibt.
Die AENA-Mitarbeiter fürchten bei der geplanten Teilprivatisierung um ihre Arbeitsplätze. Daher fordern die Gewerkschaften nun von der Regierung, alle Arbeitsplätze zu erhalten.
Etwa 11.000 AENA-Mitarbeiter werden in ganz Spanien an insgesamt 22 Tagen zwischen 20. April und 31. August die Arbeit niederlegen. Allein an Ostern werden rund 500.000 Passagiere auf den Kanaren betroffen sein. Allerdings drohen keine Flugausfälle oder größere Verspätungen, lediglich der Service an den Flughäfen wird schlechter sein. Beide Seiten zu neuen Verhandlungen bereit.
Um einen möglichst normalen Ablauf während des geplanten Streiks der AENA zu gewährleisten, fordert der Präsident der Kanarischen Inseln, Paulino Rivero, von der spanischen Zentralregierung einen hundertprozentigen Mindestdienst auf allen kanarischen Flughäfen.