Beinah stündlich kommen vor Beginn der WM Meldungen von verletzten Stars rein. Robben verletzt sich im Testspiel. Der Stürmer wird in der 88. Minute ausgewechselt und fliegt vorerst nicht nach Südafrika. Dafür scheint es Hoffnung für Didier Drogba und die Elfenbeinküste zu geben.
Nach dem gestrigen Horror-Freitag mit den Verletzungen von Rio Ferdinand, Andrea Pirlo und Didier Drogba, setzt sich heute das WM-Aus einiger Stars mit Jon Obi Mikel und nun auch noch Arjen Robben fort. Der Niederländer vom FC Bayern blieb im Testspiel gegen Ungarn bei einem Hackentrick in der 88. Minute im Rasen hängen, verletzte sich dabei am Oberschenkel und musste ausgewechselt werden. Er reist vorerst nicht nach Südafrika, sondern muss sich einer Kernspintomographie unterziehen lassen, um eine genaue Diagnose der Verletzung zu bekommen. Bert van Marwijk, Trainer der Oranje, nannte den eventuellen Ausfall seines Stars „eine Katastrophe“. Robben scheint sich somit auch in die lange Liste der verletzten Schlüsselspieler vor dieser WM einzutragen.
Dagegen gibt es für den Superstar der Elfenbeinküste, Didier Drogba vom FC Chelsea, nun doch noch Hoffnung auf eine WM-Teilnahme. Gestern hatte sich der Stürmer den rechten Ellbogen gebrochen und stürzte mit seiner Verletzung eine ganze Nation in einen Schockzustand. Er wurde jedoch noch am Abend nach Aussagen des Fußballverbands der Westafrikaner erfolgreich operiert. “Es ist definitv nicht das WM-Aus für ihn”, sagte ein Sprecher des nationalen Verbandes FIF der englischen Nachrichtenagentur Press Association: “Er kann weiterhin spielen. Wir wissen aber nicht, ob er für das erste Spiel fit wird.” Auch der ivorische Nationalcoach der Schwede Sven-Göran Eriksson hat seinen verlängerten Arm auf dem Platz noch nicht komplett abgeschrieben: “Wir denken, dass immer noch alles möglich ist”, so der Schwede. Trotz der OP geht weiter die Angst um im Team der Elfenbeinküste: “Wenn Didier nicht spielen kann, sind wir nicht dasselbe Team”, sagte Kolo Toure von Manchester City: “Er ist so ein wichtiger Spieler für uns, auch abseits des Platzes. Wenn er nicht spielen würde, wäre das sehr schlecht für uns.” Und würde er nicht spielen, müsste man nach den Ausfällen seiner Vereinskollegen Michael Ballack, Michael Essien, Jon Obi Mikel und José Bosingwa definitiv von einem Chelsea-Fluch, der über der WM liegt, sprechen.
BB, Bild: newsnetz.ch









