Mit dem Nigerianer fällt nun auch der vierte Kopf einer Nationalmannschaft für die WM in Südafrika aus, der sein Geld beim FC Chelsea verdient. Zuvor mussten bereits Michael Ballack, Ghanas Michael Essien und Didier Drogba von der Elfenbeiküste ihre Teilnahme verletzungsbedingt absagen.
Bereits gestern sprachen wir angesichts der Verletzung von Didier Drogba vom Chelsea-Fluch, der anscheinend über der WM in Südafrika liegt. Nun fällt mit dem Nigerianer Jon Obi Mikel ein weiterer Star der “Blues” aus. Der Mittelfeldspieler galt als Schlüsselspieler der nigerianischen Nationalelf. Nachdem schon der Deutsche Michael Ballack, der Ivorer Didier Drogba, der Portugiese Jose Bosingwa und der Ghanaer Michael Essien die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Südafrika verletzungsbedingt absagen mussten, gesellt sich nun der Star der “Supereagles” hinzu. Er muss aufgrund einer nicht auskurierten Knieverletzung passen und schmälert die Hoffnungen Nigerias auf ein Überstehen der Vorrunde enorm.
Spekuliert werden darf nun ob die Verletzungsanfälligkeit der Chelsea-Spieler reines Pech oder Resultat von Überbelastung oder falschem Training sein kann. Fakt ist, dass englische Top-Teams im Allgemeinen sehr viele Spiele während einer Saison haben. Teilweise weit über 60 Pflichtspiele in Premier-League, zwei nationale Cups und die Champions-League fordern den Spielern alles ab und eine vernünftige Regenerationsphase ist hierbei enorm wichtig.
Hoffen wir nun, dass dieser Fluch mit Jon Obi Mikel ein abschließendes Ende gefunden hat. Die WM wird schon genug unter den bisherigen Ausfällen leiden und einem wahren Fußballfan blutet das Herz, wenn gerade bei dieser ersten WM auf dem schwarzen Kontinent so viele afrikanische Stars fehlen werden.
BB, Bild: ©EPA









